Das Projekt INGE

Die aktuelle Ausbildungsklasse zum*r Altenpflegehelfer*in nimmt an einem abteilungsübergreifenden Projekt teil:
das Projekt „Integration und Fachkräfte-
sicherung im Gesundheitswesen (INGE)“.

Auszubildenende mit und ohne Migrationshintergrund lernen in dieser Klasse im Rahmen einer „integrierten interkulturelle Pflegeausbildung“ gemeinsam.

Die Abteilungen Ausbildung und Integration/Sprache des Bonner Vereins führen das Modellprojekt gemeinsam durch. Koordiniert wird INGE Bundesland-übergreifend von saaris (saarland.innovation&standort e.V.).

Ziele des Projektes

Mit dem Modellprojekt INGE setzen wir ein Konzept um, in dem Pflege, Sprache und Kultur integrativ konzipiert, gedacht und gelehrt wird.

Ziel des Projekts ist es, Kommunikationshindernisse zu verringern, Sprachbarrieren abzubauen, für das Verständnis von Interkulturalität zu sensibilisieren und damit zur Sicherung des Ausbildungserfolgs beizutragen.

Die Auszubildenden erleben eine Umgebung mit disziplinübergreifenden Lehrformen. Die ganze Klasse wird als Entwicklungsteam gesehen und begleitet. So fördern wir alle Auszubildenden in ihrer interkulturellen Kompetenz und Bildungssprache.

Die Vorteile von INGE

Dieses Modellprojekt ermöglicht die Erprobung neuer Lehr- und Lernformen wie binnendifferenzierter Unterricht und Teamteaching, teilweise auch mit digitaler Unterstützung.

High Potenzials – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – werden ebenso gefördert wie Personen, die noch Unterstützung bei der deutschen Sprache benötigen.

Lehrende unterrichten mit überarbeiteten Unterrichtsmaterialien aus der Pflege und mit Texten, die eine einfach verständliche Sprache übersetzt sind. Eine Deutschlehrerin unterstützt zusätzlich alle Auszubildenden.

Ihre Ansprechpartnerin

Shilan Fendi
Kurs- und Projektleitung
fendi@bv-pg.de oder
0228-965454-28

Förderer

Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Projekt „Integration und Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen (INGE)“ als „integrierte interkulturelle Pflegeausbildung“.