Frauen mit Migrationshintergrund starten durch +

Das Projekt „Frauen mit Migrationshintergrund starten durch +“ eröffnet zugewanderten Frauen eine neue berufliche Perspektive. Unabhängig von bestehenden Qualifikationen haben sie die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz mit einer praxisnahen Ausbildung und attraktiven Aufstiegsmöglichkeiten. Eine Gruppe von Frauen, die wir mit dem Projekt verstärkt ansprechen wollen sind Mütter von Grundschul- und Kindergartenkindern. Der Einstieg in das Projekt ist nach Absprache mit dem Projektteam jederzeit möglich.

Schnupperphase

In der Schnupperphase führen wir im ersten Schritt  ein persönliches Beratungsgespräch mit den Teilnehmerinnen. Wir skizzieren Möglichkeiten des Einstiegs und erstellen anschließend gemeinsam einen individuellen Einstiegs- und Unterstützungsplan. Im Bedarfsfall unterstützen wir die Teilnehmerinnen auch bei der Anerkennung ihres ausländischen Schulabschlusses.

  • Kompetenzfeststellung mit Stärken und Fähigkeiten
  • Durchführung einer Bedarfsanalyse
  • Sprachstandserhebung
  • Erfassen formaler Kompetenzen, ggfl. Beginn der Anerkennungsberatung und –begleitung
  • Berufswegeplanung mit der Konzentration auf reelle berufliche Perspektiven und klar definierte Etappenziele mit den nächsten Schritten vor Augen.

Orientierungsphase

In der zeitlich flexiblen Orientierungsphase stellen wir die pflegerischen, erzieherischen und hauswirtschaftlichen Berufsbilder vor. Zugleich erweitern die Teilnehmerinnen ihre pflegespezifischen Deutschkenntnisse und erwerben grundlegende Schlüsselkompetenzen für die Pflege oder Berufe im erzieherischen und hauswirtschaftlichen Bereich sowie Systemwissen rund um Leben & Arbeiten in Deutschland. Berufspraktika eröffnen darüber hinaus Einblicke in die tägliche Arbeitswelt.

Liegt ein Schulabschluss nicht vor oder ist dessen Anerkennung in Deutschland nicht möglich, können die Frauen bei uns ihren Ersten Schulabschluss nachholen, der sie für die nachfolgende Ausbildung qualifiziert.

  • Vorstellung verschiedener Berufsbilder mit Schwerpunkt auf Pflege- und Gesundheitsberufen, hauswirtschaftlichen Berufen und Berufen in der Kinderbetreuung
  • Ggfls. Vorstellung weiterer Berufe

Qualifizierungsphase

Teilnehmerinnen, die sich für einen Beruf in der Pflege entschieden haben, erhalten in der anschließenden Qualifizierungsphase die Möglichkeit, sich um eine berufsqualifizierende Ausbildung zu bewerben, die entweder nach 18 Monaten in den Beruf der staatlich anerkannten Pflegefachassistentin mündet oder nach drei Jahren mit dem Abschluss der staatlich anerkannten Pflegefachfrau endet. Auch das Erlangen des Hauptschulabschlusses (mit Basisqualifikation in der Pflege bzw. im erzieherischen Bereich) oder der Abschluss als zusätzliche Betreuungskraft nach § 43b SGB XI sind möglich.

Teilnehmerinnen, die sich für erzieherische oder hauswirtschaftliche Berufe interessieren, unterstützen wir bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. In allen Phasen begleiten wir die Teilnehmerinnen durch persönliche Beratungsgespräche, um eventuelle Hürden auf dem Weg in das Berufsleben zu überwinden.

  • Berufsbezogener Sprachunterricht
  • Vermittlung von Systemwissen zur beruflichen und sozialen Orientierung
  • Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern und -partnerinnen
  • Bewerbungstraining
  • Gruppen- und Einzelcoaching
  • Durchführung eines ca. dreiwöchigen Praktikums (ab Sprachniveau B1)
  • Bewerbung und Einstieg in einen Ausbildungsplatz, eine sozialversicherungspflichtige Anstellung, eine zielführende Qualifizierung, z.B. Schulabschluss.

Sprachprüfungen (Jährlich im März und September)

  • Teilnahme an Sprachprüfungen auf B1- und B2-Niveau
  • Überreichung der hausinternen Zertifikate bzw. DAZ-Zertifikate.

Kinderbeaufsichtigung

Für die Kinder der Teilnehmerinnen, die keinen regulären Betreuungsplatz haben, bieten wir im Rahmen der Unterrichtszeiten eine Kinderbeaufsichtigung an. Parallel unterstützen wir die Frauen dabei, für ihre Kinder einen regulären Betreuungsplatz in der Kita oder bei einer Tagespflegeperson zu bekommen.

Wer kann mitmachen?

Zugewanderte Kundinnen des Jobcenters Bonn können am Projekt teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Nina Schnutz
Projektleitung Bonn
nina.schnutz@bv-pg.de

Tel.: 0228 – 96 54 54 – 504

Jennifer Taj
Projektmitarbeiterin Bonn
taj@bv-pg.de

Tel: 0228 – 96 54 54 – 34

Alicja Wota
Kinderbetreuung

Förderer

„Frauen mit Migrationshintergrund starten durch +“ wird durch Mittel des Jobcenters Bonn gefördert.

Frauen mit Migrationshintergrund starten nun auch in Köln durch!

Unter dem Namen „Sprungbrett Pflege – Frauen mit Migrationshintergrund steigen ein“ ist am 01.10. eine dreijährige Kooperation mit den SBK Sozial-Betriebe-Köln in Köln (Riehl) gestartet. Projektmanagerinnen vor Ort sind Heide Jeep und Verena Altenhoff. Ziel des Projektes ist es, 100 Frauen mit internationaler Geschichte zu erreichen, individuell und passgenau zu beraten, gemeinsam eine berufliche Entwicklungsplanung zu erstellen und sie in Hospitationen, Praktika und Arbeit, vorzugsweise in der Pflege, zu vermitteln. Angeboten wird pflegespezifischer Deutschunterricht sowie Unterricht in Systemwissen & EDV.

👉 Flyer des Projektes in Köln

Ihre Ansprechpartnerinnen in Köln

„Sprungbrett Pflege – Frauen mit Migrationshintergrund steigen ein“

Ein Gemeinschaftsprojekt von
SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH
Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V.

Verena Altenhoff

SBK Sozial-Betriebe-Köln
Boltensternstraße 16
50735 Köln

Gebäude P8 EG Zi 068

Telefon: 0221 346630-55
E-Mail: altenhoff@bv-pg.de

 

Heide Jeep

Sozial-Betriebe-Köln
Boltensternstraße 16
50735 Köln

Gebäude P8 EG Zi 068

Telefon: 0221 34663054
E-Mail: jeep@bv-pg.de