Mit diesen Projekten und Initiativen haben wir bereits in der Vergangenheit zur Förderung der Fachkräftesicherung in der Altenpflege und der gesellschaftspolitischen Anerkennung des Pflegeberufs beigetragen.

Flüchtlinge forsten auf

Mit dem dreimonatigen Projekt „Flüchtlinge forsten auf“ bieten wir geflüchteten Menschen die Möglichkeit, mehr über den Klimawandel und die Ökologie des Waldes zu erfahren. Als ehrenamtliche Helfer unterstützen sie die lokalen Förster bei der Aufforstung eines Waldes und engagieren sich so für ihre Stadt.

Basissprachkurs

Aktuell haben noch immer nicht alle Geflüchteten mit einer individuell guten Bleibeperspektive Zugang zu den Deutschsprachförderangeboten des Bundes (z.B. Integrationskurse). Eine berufsbezogene Sprachförderung ist zudem erst ab dem Sprachniveau A1 entsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) möglich.

Um die Potenziale von Flüchtlingen für den Arbeitsmarkt zu nutzen und einen möglichst frühzeitigen Arbeitsmarktzugang zu gewährleisten, hatten sie die Möglichkeit, an einem sogenannten „Basissprachkurs zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“ teilzunehmen.

Vielfalt gemeinsam erleben und gestalten

Das einjährige Projekt „Vielfalt gemeinsam erleben und gestalten“ startete am 01. Juni 2018. Ziel des Projektes ist es, unsere Auszubildenden mit Wissen auszustatten, um kultursensibel handeln zu können. Dies erleichtert ihnen den Arbeitsalltag und lässt sie zu kultursensiblen Multiplikatoren in ihren Betrieben werden.

Denn in der Altenpflege kommt vieles zusammen: unterschiedliche kulturelle Hintergründe von Bewohnern und Mitarbeitern, verschiedene Vorstellungen vom Umgang mit Krankheit und Sterben, lang gelebte oder auch gewünschte Wertvorstellungen bei Bewohnern und Kollegen.

Altenpfleger und Altenpflegerinnen sind deshalb in besonderem Maß gefordert, konstruktiv mit der Vielfalt in unserer Gesellschaft umzugehen.

Angekommen in Deutschland

Nach den sehr guten Erfahrungen mit dem Projekt „Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ sollten nun auch vermehrt Frauen mit Fluchtgeschichte von unseren Unterstützungs- und Qualifizierungsmaßnahmen profitieren. Dabei berücksichtigten wir deren spezifische Situation und boten sensible Unterstützungsmaßnahmen an.

Einstieg Deutsch

„Einstieg Deutsch“ ist ein niedrigschwelliges Lernangebot speziell für Geflüchtete. Es beruht auf einem bundesweit einheitlichen Konzept, das vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) entwickelt wurde. In den „Einstieg Deutsch“-Lernangeboten lernen Geflüchtete auf einfachem Niveau das Wichtigste für die Kommunikation im Alltag: sich begrüßen und vorstellen, einkaufen, beim Arzt usw. Vorrangig werden Sprechfähigkeit und Hörverstehen trainiert.

Alte und neue Heimat

Mit dem Projekt “Alte und neue Heimat. Malen und Gestalten mit Naturmaterialien” geben wir jungen geflüchteten Frauen die Gelegenheit, ihre persönlichen Eindrücke, die mit der Flucht aus der alten Heimat und der Ankunft in einem neuen, noch fremden Zuhause zusammenhängen, kreativ zu verarbeiten.

Berufsfeldbezogene Qualifizierung von Flüchtlingen und Asylbewerbern (BeQuFA)

Im Mai 2017 ist in Bonn das Projekt BeQuFA für die berufliche Integration von Flüchtlingen gestartet. BeQuFA ist die Abkürzung für Berufsfeldbezogene Qualifizierung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in überbetrieblichen Bildungsstätten und staatlichen Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Teilnehmer sind Flüchtlinge und Asylbewerber, die über berufliche Erfahrungen im Bereich Pflege und/oder Gesundheit verfügen. Es ist unerheblich, ob diese Erfahrungen im Heimatland oder in Deutschland erworben wurden.

Interkulturelle Wiedereinstiegslotsinnen

2017 führen wir ein Netzwerk-W*-Projekt durch, bei dem das erfolgreiche Modell der „Interkulturellen WiedereinstiegslotsInnen“ nun auch auf andere Berufszweige übertragen werden soll: Dabei geht es sowohl darum, Frauen mit Migrationshintergrund den (Wieder-)Einstieg in einen Beruf zu ermöglichen, als auch zukünftige, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen. Dafür greifen wir auf ein erfolgreiches Modell zurück, das wir in den vergangenen Jahren erprobt und optimiert haben: Das Konzept der „Interkulturellen WiedereinstiegslotsInnen“.

Integrationslotsen im Bonner Verein

Zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst hat der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe das Projekt „Integrationslotsen im Bonner Verein“ ins Leben gerufen. Integrationslotsen sind Menschen, die aus Deutschland kommen oder schon sehr lange hier leben und Lust haben, die Integration von Geflüchteten in Deutschland zu unterstützen.

Ankommer – Willkommen in der Pflege!

Im Rahmen des Stipendienprogrammes „Ankommer. Perspektive Deutschland” der KfW Stiftung bewirbt der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V. ein neues Projekt, in dem Flüchtlinge für eine Ausbildung in der Pflege qualifiziert werden sollen. Es richtet sich an Flüchtlinge, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Nationalität, ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihrer Sprachkenntnisse und ihres Status.

Netzwerk W (2016) – Integration von Flüchtlingsfrauen in den Arbeitsmarkt

Im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W und in Kooperation mit dem Bildungsforum Lernwelten führen wir zurzeit das innovative Projekt „Integration von Flüchtlingsfrauen in den Arbeitsmarkt“ durch. Um die Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und institutionellen Akteuren der Flüchtlingshilfe nachhaltig zu verbessern, streben wir als zentralen Punkt des Projektes eine stärkere Vernetzung  an. Wir bringen ehrenamtliche und professionelle Unterstützer von Flüchtlingsfrauen miteinander ins Gespräch und bündeln ihre jeweiligen Kompetenzen zugunsten der Frauen.

Netzwerk W (2015)

Im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W entwickelten wir ein Projekt zum beruflichen Wiedereinstieg von Migrantinnen. Diese leben entweder seit langem in Deutschland und sind zum großen Teil nicht berufstätig, oder es handelt sich um Frauen, die aktuell nach Deutschland einwandern.