Wir tragen mit vielfältigen Initiativen und Projekten zur gesellschaftspolitischen Anerkennung des Pflegeberufs und der Förderung der Fachkräftesicherung in der Altenpflege bei.

Ganz konkret begegnen wir dem Fachkräftebedarf in der Pflege, indem wir Menschen mit Migrationshintergrund dabei unterstützen, sich für eine Ausbildung in der Pflege vorzubereiten. Dazu gehören Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaus, Unterstützung bei der Anerkennung von Berufs- und Bildungsabschlüssen, Mathematik – und EDV-Unterricht, unser Mentorenprogramm und vieles mehr.

Aktuelle Projekte zur Fachkräftesicherung

Auf einen Blick: BCP I – Berufsorientiertes Coaching Pflege I (TZ)

BCP I – Berufsorientiertes Coaching Pflege I ist eine Maßnahme für förderfähige Personen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund, damit Vermittlungshemmnisse reduziert werden und der Einstieg in einen Beruf der Pflege erleichtert wird.

Auf einen Blick: BCP II – Berufsorientiertes Coaching Pflege II (TZ)

BCP II – Berufsorientiertes Coaching Pflege II ist eine Maßnahme für förderfähige Personen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund. Sie bietet sich an als Aufbauelement zu BCP I – Berufsorientiertes Coaching Pflege I, insbesondere dann, wenn der/die Teilnehmende eine Entscheidung für den Pflegeberuf getroffen hat. Hier werden noch einmal vertiefte Kenntnisse für den Einstieg in den Pflegeberuf vermittelt.

Basissprachkurs

Aktuell haben noch immer nicht alle Geflüchteten mit einer individuell guten Bleibeperspektive Zugang zu den Deutschsprachförderangeboten des Bundes (z.B. Integrationskurse). Eine berufsbezogene Sprachförderung ist zudem erst ab dem Sprachniveau A1 entsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) möglich.

Um die Potenziale von Flüchtlingen für den Arbeitsmarkt zu nutzen und einen möglichst frühzeitigen Arbeitsmarktzugang zu gewährleisten, haben sie die Möglichkeit, an einem sogenannten „Basissprachkurs zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“ teilzunehmen.

Sprungbrett Pflege

Viele Geflüchtete streben nach Arbeit und finanzieller Unabhängigkeit. Gleichzeitig fehlen in vielen Branchen Fachkräfte, insbesondere in der Pflege. Hier setzt der Bonner Verein mit dem Projekt „Sprungbrett Pflege“ seit dem 01.09.2018 an. Er gibt Geflüchteten durch die Vorbereitung auf eine Ausbildung in der Altenpflege die Chance auf einen Beruf mit guter Anstellungsperspektive. Gleichzeitig wird durch die Einbindung in ein berufliches und gesellschaftliches Netzwerk die soziale Integration gefördert.

Die Wegbereiter

Das Projekt „Die Wegbereiter“ hat das Ziel, geflüchtete Menschen bei der beruflichen Integration zu unterstützen und Zugangsbarrieren abzubauen.

Wir verfügen über eine große Expertise in der Qualifizierung und Ausbildung von Frauen mit Migrationshintergrund, die bereits seit mehreren Jahren in Deutschland leben. Um auch neu angekommene Flüchtlinge bei Bildung und beruflicher Integration entsprechend zu fördern, müssen wir ihre speziellen Bedürfnisse und Hemmnisse berücksichtigen. Dazu gehört auch, dass wir das fehlende Strukturwissen der Geflüchteten bzgl. Bildung und Beruf durch die Vernetzung mit unterschiedlichen, unterstützenden Akteuren auffangen.

Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein

Das Projekt „Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ eröffnet Frauen eine neue berufliche Perspektive. Unabhängig von bestehenden Qualifikationen haben sie die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz mit einer praxisnahen Ausbildung und attraktiven Aufstiegsmöglichkeiten.

Integrationslotsen im Bonner Verein

Zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst hat der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe das Projekt „Integrationslotsen im Bonner Verein“ ins Leben gerufen. Es soll die Integration von Geflüchteten unterstützen. Wir wollen Einheimische (=Integrationslotsen) und Menschen mit Fluchterfahrungen miteinander in Kontakt bringen, die gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten verbessern und auf ein harmonisches Miteinander hinwirken. Gleichzeitig wollen wir auch den Menschen vor Ort die Gelegenheit geben, Flüchtlinge kennenzulernen und sich auszutauschen. Oft entstehen dadurch persönliche Beziehungen, die für beide Seiten bereichernd sind.

Informieren Sie sich auch gerne über unsere abgeschlossenen Projekte und Initiativen, mit denen wir zur Fachkräftesicherung und der gesellschaftspolitischen Anerkennung der Altenpflege beigetragen haben.